
Mahnung ablauf schweiz. Die korrekte mahnung trotz bonitätsprüfung und korrekter unverzüglicher rechnungsstellung kann es vorkommen dass ein kunde die zahlungsfrist ungenutzt verstreichen lässt. Das heisst ein unternehmen kann gegen einen schuldner nach ablauf der festgelegten zahlungsfrist direkt die betreibung bzw. Allerdings ist die betreibung nicht nur mühsam. Eine mahnung kann mündlich per brief e mail sms mit b post oder eingeschrieben erfolgen.
Grundsätzlich kann ein gläubiger also sogar ganz ohne mahnung die betreibung einleiten. In dieser mahnung weist der lieferant auf den vergangenen zahlungstermin nochmals hin und setzt den schuldner in verzug. Ausnahme hierzu ist dass im kaufvertrag oder auf der rechnung ein bestimmter kalendertag als zahlungstermin bestimmt wurde. Ein anbieter darf seinen kunden schon einen tag nach ablauf der zahlungsfrist mahnen.
Theoretisch können sie gegen einen schuldner nach ablauf der festgelegten zahlungsfrist direkt die betreibung einleiten. Ob und wie oft ein gläubiger einen schuldner mahnen soll ist in der schweiz nicht gesetzlich geregelt. Zwischen den folgenden mahnungen sollten nicht mehr als 20 tage vergehen. Da ehen partnerschaften und familien heute ganz anders gelebt werden und andere formen kennen als noch vor 100 jahren will der bundesrat das erbrecht in der schweiz modernisieren.
Dann ist es zeit für die zweite und letzte mahnung und damit die letzte zahlungsaufforderung an den schuldner. Die erste mahnung war erfolgslos und sie warten immer noch auf den geldeingang. Da das mahnwesen in der schweiz gesetzlich nicht geregelt ist ist es eigentlich gar nicht notwendig eine mahnung zu versenden. In der regel sollte ein unternehmer zehn tage nach ablauf der vereinbarten zahlungsfrist dem kunden eine zahlungserinnerung zukommen lassen.
Doch dieser weg ist mühsam und beschwerlich. Er muss dies aber nicht tun. Das mahnwesen ist in der schweiz gesetzlich nicht geregelt.