
Fristlose kündigung mieterhöhung. Für jede fristlose kündigung muss es einen wichtigen grund geben. In der regel muss der arbeitnehmer vorher eine abmahnung erhalten haben. Keine mieterhöhung bei kündigung macht der mieter von seinem sonderkündigungsrecht gebrauch tritt die mieterhöhung nicht ein. Kündigung des mietvertrages wegen mieterhöhung auf ortsübliche vergleichsmiete macht der vermieter diese mieterhöhung geltend so kann der mieter bis zum ablauf des zweiten monats nach dem zugang der mieterhöhungserklärung des vermieters das mietverhältnis außerordentlich zum ablauf des übernächsten monats kündigen.
2kündigt der mieter so tritt die mieterhöhung nicht ein. Das gesetz schützt den mieter nicht nur vor einer eigenmächtigen unkontrollierten durchsetzung der mieterhöhung durch den vermieter sondern schränkt auch das kündigungsrecht des vermieters in gewissem umfang ein wenn der mieter die erhöhte miete nicht zahlt. Derartige kündigungen sind jedoch keinesfalls immer wirksam. Der gesetzgeber will den stetigen anstieg der mieten beschränken.
Eine mieterhöhung erfordert grundsätzlich die zustimmung des mieters. Eine kündigungsfrist braucht der arbeitgeber nicht einhalten. Dann droht dem vermieter bei jeglicher mieterhöhung die außerordentliche kündigung nach 561 bgb obwohl das mietverhältnis noch längere zeit bestand hätte und der vermieter einen guten mieter vielleicht nicht verlieren möchte. Es kann somit bei kündigung durch den mieter weder die ortsübliche vergleichsmiete noch die wegen baulicher änderungen erhöhte miete verlangt werden.
So unterliegen mieterhöhungen bereits heute auch ohne. 1 1macht der vermieter eine mieterhöhung nach 558 oder 559 geltend so kann der mieter bis zum ablauf des zweiten monats nach dem zugang der erklärung des vermieters das mietverhältnis außerordentlich zum ablauf des übernächsten monats kündigen. Die kündigung erfolgt wegen ihrer mitteilung einer mieterhöhung.