
Fristlose kündigung mieterhöhung. 1 1macht der vermieter eine mieterhöhung nach 558 oder 559 geltend so kann der mieter bis zum ablauf des zweiten monats nach dem zugang der erklärung des vermieters das mietverhältnis außerordentlich zum ablauf des übernächsten monats kündigen. Der mitarbeiter kann aber verlangen die gründe für die fristlose kündigung schriftlich mitgeteilt zu bekommen. 2kündigt der mieter so tritt die mieterhöhung nicht ein. Ausgeschlossen sind immer willkürliche kündigungen kündigungen um einen unliebsamen mieter zu bestrafen kündigungen weil die wohnungen in eigentumswohnungen umgewandelt werden sollen oder kündigungen zum zweck der mieterhöhung das heißt sogenannte änderungskündigungen.
In der regel muss der arbeitnehmer vorher eine abmahnung erhalten haben. Für jede fristlose kündigung muss es einen wichtigen grund geben. Eine mieterhöhung erfordert grundsätzlich die zustimmung des mieters. Der gesetzgeber will den stetigen anstieg der mieten beschränken.
Es kann somit bei kündigung durch den mieter weder die ortsübliche vergleichsmiete noch die wegen baulicher änderungen erhöhte miete verlangt werden. Eine kündigungsfrist braucht der arbeitgeber nicht einhalten. Dann droht dem vermieter bei jeglicher mieterhöhung die außerordentliche kündigung nach 561 bgb obwohl das mietverhältnis noch längere zeit bestand hätte und der vermieter einen guten mieter vielleicht nicht verlieren möchte. Die kündigung erfolgt wegen ihrer mitteilung einer mieterhöhung.
So unterliegen mieterhöhungen bereits heute auch ohne. Keine mieterhöhung bei kündigung macht der mieter von seinem sonderkündigungsrecht gebrauch tritt die mieterhöhung nicht ein. Das gesetz schützt den mieter nicht nur vor einer eigenmächtigen unkontrollierten durchsetzung der mieterhöhung durch den vermieter sondern schränkt auch das kündigungsrecht des vermieters in gewissem umfang ein wenn der mieter die erhöhte miete nicht zahlt.