
Gesetzliche kundigungsfrist wohnung todesfall. Wenn der erbe nicht in die wohnung einziehen will so kann er das mietverhältnis mit einer frist von drei monaten kündigen. Der vermieter muss jedoch zuerst aufgefordert werden den schaden zu beseitigen. Je länger der mieter die wohnung bewohnt desto länger ist die kündigungsfrist für den vermieter. Bei einem todesfall gilt eine kündigungsfrist von drei monaten.
Ebenso wie die hinterbliebenen selbst kann er innerhalb eines monats nach bekanntwerden des todesfalles davon gebrauch machen. Die kündigung muss allerdings innerhalb eines monats erfolgen. Dabei gilt die gesetzliche kündigungsfrist die je nach mietdauer zwischen drei und neun monaten liegt. Finanztip zeigt ihnen wie sie ihren mietvertrag fristgerecht kündigen.
Der vermieter hat ebenfalls ein sonderkündigungsrecht im ersten monat nach kenntnis des todesfalls wenn es schwerwiegende gründe für eine kündigung des mietvertrags gibt. Er bewohnte die wohnung alleine. Die frist beginnt sobald der erbe kenntnis vom tod des mieters und davon hat dass ein eintritt in das mietverhältnis oder dessen fortsetzung nicht erfolgt ist. Die kündigung des mietvertrags im todesfall erfolgt dann jedoch innerhalb der gesetzlichen frist.
Die vertretung der mieterseite durch die erben vom tod des mieters erfahren hat eingereicht wird um die betreffende wohnung tatsächlich kündigen zu können. Diese kündigungsfristen gelten für mieter und vermieter. Die wohnung kann nicht vertragsgemäß genutzt werden etwa weil der vermieter die übergabe verzögert. In diesem fall wird die wohnung nach der gesetzlichen frist von drei monaten an den vermieter übergeben.
Auch der jeweilige eigentümer der wohnung hat im todesfall seines mieters natürlich ein sonderkündigungsrecht. Bei der fortsetzung des mietvertrags mit dem oder den überlebenden mietern gelten für den vermieter die regulären im mietvertrag festgelegten kündigungsfristen. Bitte beachten sie dass ihnen die vorstehenden ausführungen lediglich einen ersten überblick zum thema mietvertrag bei todesfall bieten sollen und keine juristische beratung ersetzen.