
Mahnung anwaltskosten. Viele kennen das vorgehen bei einem zahlungsverzug bereits ganz genau. Wer eine rechnung nicht bezahlt muss mit einer mahnung rechnen und zusätzlichen kosten. Es genügt wenn der gläubiger unzweideutig zum ausdruck bringt dass er die geschuldete leistung verlangt. Mal soll der schuldner 250 euro mahngebühren bei.
Um auf 500 euro anwaltskosten zu kommen müsste die forderung mindestens 5000 euro betragen. Im allgemeinen wird die erste mahnung zwar unmittelbar nach der feststellung der nichtzahlung gleichwohl aber in der höflichen form einer zahlungserinnerung erfolgen vgl. Eine fristsetzung ist nicht nötig ebenso wenig die androhung bestimmter folgen. Eine mahnung hat auch den vorteil dass sie ein mittel ist den verzug auszulösen.
Der verzug ist eine form der leistungsstörung die zum schadensersatz verpflichten kann. Meist steht dann noch darunter dass kein mahnverfahren erfolgt. Dieser ist in 286 bgb geregelt. Zinsen und sind damit zusammen mit der forderung vom schuldner zu begleichen.
Wie oben beschrieben müsste jedoch auch verzug vorliegen. Doch wie hoch die ausfallen weiß man vorher nie. Kosten für die mahnung kosten der außergerichtlichen anwaltsschreiben oder auch verzugszinsen durch den verzug von dem schuldner erstattet verlangt werden. Erst kommen mehrere mahnungen dann wird häufig ein inkassobüro oder rechtsanwalt eingeschaltet welche mit dem versuch einer außergerichtlichen einigung beauftragt sind.
In der regel kommen dann zunächst mehrere mahnschreiben des anwalts oder inkassodienstleisters bevor ein gerichtliches mahnverfahren eingeleitet wird. Jetzt kam eine mahnung.