
Mahnung mieter. Daher erhalten sie mit diesem schreiben die erste mahnung. Abmahnen heißt der vermieter fordert seinen mieter unter konkreter nennung des mietvertraglichen verstoßes auf seinen vertrag einzuhalten. Das abmahnschreiben fungiert nämlich im mietrecht auch als eine formelle voraussetzung dafür das mietverhältnis fristlos beenden zu können. Verstößt ein mieter gegen seine aus dem mietvertrag vorgegebenen pflichten kann der vermieter ihn abmahnen.
Eine mahnung ist ein schreiben vom vermieter an den mieter in dem der vermieter ein vertragswidriges verhalten anspricht und den mieter zum unterlassen dieses verhaltens auffordert. Für die meisten mieter ist es ratsam ein gutes verhältnis zu ihrem vermieter zu bewahren. Wenn sie ihren mieter anrufen anstatt ihm zu schreiben erfahren sie noch am ehesten warum er nicht zahlt. Sie sind verpflichtet die miete für den monat bis zum dritten werktag des monats zu überweisen.
Dieser verpflichtung sind sie nicht nachgekommen. Einer mahnung bedarf es dazu nicht. Eine abmahnung wegen mietrückstand kann zur kündigung führen. Schließlich sorgt dieser gegen bezahlung der miete dafür dass sie ein dach über dem kopf haben.
Auch wenn eine mahnung und auch eine abmahnung nicht immer erforderlich sind sollte der vermieter die mahnung daher trotzdem aussprechen um dem mieter die möglichen folgen vor augen zu führen und durch die ankündigung das mietverhältnis anderenfalls zu kündigen dessen die bereitschaft zur zahlung zu fördern. Der grund dafür dass der vermieter den mieter gesondert zur betriebskostennachzahlung anmahnen sollte liegt in den teils missverständlichen verzugsvorschriften. Oft ebnet sie den weg zu einer kündigung wegen erheblicher vertragsverletzungen. Anlässlich dieses gespräches können sie ihm dann.
Je mehr abmahnungen ein vermieter also vorweisen kann desto größer sind seine erfolgsaussichten auf eine spätere kündigung.